5.8.06

Un catalanista a Alemanya: El país sense patriostisme?

Ja fa unes quantes setmanes que va acabar el Mundial de Futbol a Alemanya. Estant en aquell país, em va sorprendre (gratament) com molts alemanys no van dubtar a l'hora de celebrar amb tranquilitat i satisfacció l'esdeveniment i a l'hora de sortir al carrer amb banderes per a alegrar-se del bon paper que va fer la seva selecció. En aquest marc, he discutit sobre el tema amb alguns companys de la universitat alemanys que eren bastant escèptics davant d'aquest fenòmen. Per això, fa poc vaig publicar un article a la revista de l'associació d'estudiants de la universitat, que també podeu trobar a www.u-asta.de/engagement/referate/presse/bertran, en el que els intento transmetre la meva visió com a català i catalanista. En ell, explico perquè ser d'esquerres i patriota no són posocions contràries, sinó més aviat complementàries. Tot i que el text és en alemany, trobo interessant tornar-lo al context que m'ha servit de rerafons per a desebvolupar la meva posició i per això el penjo aquí, esperant que els que l'entenguin s'ho passin bé amb ell.

Aus dem Grenzgebiet

Noch ein Brief zur Nacharbeitung der WM und der Erfindung der Nation

Liebe/r KommilitonIn,

ich möchte Dich hier von einem in letzter Zeit oft behandelten Thema sprechen, nämlich die Welle von Patriotismus und Flaggen, die die WM in Deutschland ausgelöst hat. Nun ist die WM zu ende, Deutschland ist Dritter geworden und alles scheint zurück in die Normalität zu kommen. Aber diese Welle ist meines Erachtens also der Anlass gewesen, einen Wandel zu starten, der in Deutschland längst fällig geworden war: Deswegen macht es Sinn, mit Dir eine Nacharbeitung zu unternehmen.

Nun sind wir beide eher linke, progressive Studierende; Du bist aber in Deutschland aufgewachsen und sozialisiert, hast Dich im Geschichtsunterricht oft mit der Terrorherrschaft des NS auseinandergesetzt und in Gemeinschaftskunde gelernt, kühl und vorsichtig gegenüber jedwede deutsche Patriotismusbekündung zu bleiben. Du riechst im Patriotismus nach Rechtsextremismus. Ich dagegen komme aus einem Land, wo die Patriotismusbekundungen nicht selten sind – und manchmal sogar zu häufig stattfinden – und habe mich dort eine andere Umgangsform mit diesen Bekundungen angewohnt. Aus diesem Hintergrund kommend, befinde ich mich in gewissem Sinne zwischen den Grenzen, im Grenzgebiet, und habe ein anderes Verhältnis zu den Freudezeichen im Rahmen der WM entwickelt.

Zu Recht kritisierst Du, dass diese Freudebekundungen etwas unkritisch sind. Die Menschen gehen auf die Strasse mit einer Fahne und vergessen dabei, dass es in diesem gefeierten Land Leute gibt, die unter Armut leiden, oder dass die Arbeitslosenzahlen riesig sind und sich hinter den Zahlen Menschen verbergen, die in dieser WM-Zeit keinen Grund zum Feiern haben, um nur einige der nicht erfreulichen Zustände beispielhaft und plakativ zu nennen. Zu Recht findest Du es merkwürdig, dass die VAG am vergangenen Samstag, als eine Kolonne von tausenden von Menschen zwischen dem Eschholzpark und dem Bertoldsbrunnen den Straßenbahnverkehr während einiger Stunden lahm legte, ihre Fahrgäste mit einem fröhlichen Ton darüber informierte und die BZ im gleichen Ton am Montag berichtete, wenn dabei Studierenden von dieser Zeitung scharf kritisiert werden, wenn sie sich trauen, bei einer Demonstration gegen Studiengebühren fünf Minuten lang im Bertoldsbrunnen das Gleiche mit ernsthafteren Zwecken zu unternehmen… Ja, ich sehe auch einige Momente des Unbehangens und der Kritiklosigkeit in dieser neuen patriotischen Welle.

Aber ich muss Dich gestehen, dass Deine Haltung ein Hauch an der Überheblichkeit der – übrigens sehr deutschen – Figur des Bildungsbürgers hat, der den pöbelnden Massen herunterschaut und sie kritisiert, weil sie nicht dazu fähig sind, zur gleichen aufgeklärten und distanzierten, kritischen Haltung wie Du zu gelangen. Oder, wenn wir es nicht so liberal, eher marxistisch ausdrücken möchten, erinnert mich Deine linke Perspektive an der totalisierenden Sicht eines Orthodoxen, der gegen die entfremdeten, dummen und feiernden Massen spottet und dabei die Haltung eines organischen Intellektuellen einnimmt, der sich eine aufklärende, proletarische Diktatur für das Volk aber ohne das Volk wünscht.

Aber nicht nur diese überhebliche Haltung möchte ich nicht teilen. Auch wenn ich manche Aspekte dieses Feierns kritisch betrachte, kann ich mich des Weiteren mit Deinem radikalen Misstrauen gegenüber dem Inhalt dieser Freudebekundungen nicht identifizieren. Du gehst zu weit, wenn Du vor dem Anblick dieser Welle von Flaggen direkt zum Nationalsozialismus zurückgehst. Lass mich hier Dich daran erinnern, dass Schwarz-Rot-Gold diejenige Flagge ist, wogegen immer die reaktionären und die nationalsozialistischen Kräfte gekämpft haben – vergessen wir nicht den Flaggenstreit in der Weimarer Republik – und die die demokratischen Bewegungen in diesem Land repräsentiert. Aber die Flagge ist nur das Unbedeutendste. Auch in einem tieferen Sinne ist Dein Unbehagen meiner Meinung nach unberechtigt: Die feiernden können sich ruhig mit dieser Flagge und diesem Land identifizieren, ohne dabei noch einmal das ewige deutsche „mea culpa“ zu wiederholen. Sie haben Gründe dafür. Darüber, über die Möglichkeit der Identifikation mit der bundesrepublikanischen Erfolgsgeschichte, hat man schon vieles gesagt. Deswegen möchte ich mich hier auf ein sehr persönliches Beispiel beschränken, dessen Interesse vielleicht bei der Tatsache liegt, dass es sich hierbei um eine vom Ausland kommende Würdigung behandelt: Ich bin in einer sehr jungen, gerade sechs Jahre alten Demokratie geboren, drei Jahre nach dem letzten Staatsstreich gegen dieses junge System. Dass ich trotzdem in einem stabilen, schnell fortschreitenden Land aufwachsen konnte, war zum großen Teil der Tatsache zu danken, dass Deutschland nach dem 2. Weltkrieg es geschafft hat, nicht nur sich selbst, sondern das ganze Zentrum des Kontinents aufzubauen und mit dessen Nachbarn eine Gemeinschaft aufzubauen, die die Herstellung von Wohlstand und Sicherheit gesichert hat. Es ist schwer abzuschätzen, wie sich Portugal, Spanien, Griechenland und später Osteuropa ohne diese Gemeinschaft entwickelt hätten. Darauf kannst Du stolz sein.

Du wirst erwidern, dass diese Erfolge vielleicht unstrittig sind, dass man aber trotzdem auf die Rhetorik des Patriotismus verzichten kann, so wie es in Deutschland in den letzten Jahrzehnten anscheinend getan wurde. Aber gerade hier trennen sich unsere Geister auf der entschiedensten Art und Weise: Meine Gegenmeinung lautet, dass nicht dieser neue Patriotismus, sondern das Fortführen seiner bisherigen Stillhaltung das Fortschritts- und Demokratiehemmende ist. Oder, positiv gesagt: Der neue Patriotismus kann eine demokratische Wirkung haben.

Der Verzicht auf Patriotismusbekundungen kann manchmal dienlich gewesen sein, aber ich erkenne in ihm eine Fortführung derjenigen Haltung, die den Staat von der Gesellschaft absetzen will und ihn als höhere, bessere und unpolitische Instanz ansieht – eine Haltung, die man nach dem 2. Weltkrieg eigentlich hinter sich lassen wollte, die aber im Volksmisstrauen eines Grundgesetzes, das nie im Referendum ratifiziert wurde, fortgeführt wird. Dieses Stillschweigen des Patriotismus teilt diese obrigkeitsstaatliche Angst vor einem Volk, das sich die Aufgabe stellt, die Inhalte und die Grenzen der Gemeinschaft demokratisch selbst zu bestimmen – eines Volkes, das sich also die eminent Politische Frage stellt. Nun sieht es endlich so aus, als ob man die Angst vor dieser zentralen, politischen Auseinandersetzung verliert hätte.

Entgegnen kannst Du mich, dass dieser Patriotismus ein Luftschloss ist, der nur dazu bringen kann, bestimmte Menschen und Ideen auszuschließen und als illegitim zu schildern. Dabei muss ich Dir Recht geben: Wir haben in den letzten Jahrzehnten den Gedanken gelernt, dass die Identifikation mit einer landesweiten Gemeinschaft eine Erfindung ist. Und dass die Konstruktion einer solchen Gemeinschaft das Ausschließen bestimmter Ideen und Alternativen notwendigerweise mit sich bringt – auch, und vielleicht gerade, wenn diese Gemeinschaft demokratisch sein möchte. Aber der Gedanke, es gebe eine Alternative dazu, man könne auf einer solchen Erfindung und Ausgrenzung verzichten, ist für mich zweifelhaft. Verzichtet man auf die Diskussion um die Inhalte und Grenzen unserer Gemeinschaft, lässt man diese Grenzen nicht verschwinden, sondern naturalisiert man sie und macht man dadurch deren demokratische Aushandlung unmöglich. Und gerade dieser naturalisierende, undemokratische Effekt ist der Kollateralschaden des Stillschweigens des Patriotismus, der in Deutschland in den letzten 60 Jahren – nicht zuletzt durch die politische Bildung – teilweise gefördert wurde: Man wollte mit gutem Grund die Wurzeln des Nationalsozialismus ausrotten und man hat dabei vergessen, dass diese Wurzeln und die einer demokratischen, politischen Auseinandersetzung in der Moderne nah beieinander liegen.

Gestatte mich also, Dich eine Herausforderung zu schildern: Versuchen wir es mal, diese Erfindung anzunehmen. Geben wir den Versuch auf, diese Erfindung, dieser Patriotismus als gesellschaftliche Denkkategorie auszulöschen und eine internationalistische Utopie zu bilden. Und erkennen wir dabei das Potential dieser Denkkategorie – gerade als links gesinnte Menschen können wir es tun: Als Erfindung ist der Patriotismus gestaltbar, wandelbar, und das eröffnet die Tür für eine emanzipatorische Arbeit: Beteiligen wir uns also an seiner Gestaltung und bringen wir unsere Werte ein, um das Aussehen unserer Gemeinschaft zu prägen!

Vielleicht wird Dir mein Argument deutlicher, wenn ich Dich etwas aus dem Land erzähle, aus dem ich ursprünglich komme: Dort hat ein patriotisches Selbstverständnis es ermöglicht, einen sehr fortschrittlichen, vor einigen Wochen in einem Referendum akzeptierten Verfassungstext zu erarbeiten, der nicht nur die klassisch-liberalen Rechte des 19. und die sozialdemokratische Rechte des 20. Jahrhunderts, sondern auch postmaterialistisch geprägte Ideen für das 21. Jahrhundert integriert, wie die Gleichberechtigung, der Respekt vor vielfältigen Lebensweisen und Familienstrukturen ( wie z.B. die gleichgeschlechtlichen Ehen), der Umweltschutz, der Recht auf ein anständiges Sterben, die Integration aller Mitglieder einer multikulturellen Gesellschaft, usw. Warum sollte das in Deutschland auch nicht möglich sein? Nehmen wir also die Herausforderung an, ein Land zu gestalten, auf das wir stolz sein können – hier wird Dich dieses „Wir“ vielleicht überraschen, aber ich habe genügend Zeit hier gewohnt, um eine multiple Identity zu entwickeln, die eine gewisse Identifikation mit diesem Land beinhaltet.

Wie könnte dieses Land aussehen, fragst Du mich? Dabei hast Du die Frage formuliert, um die sich eine demokratische Diskussion drehen sollte. Hier kann ich also Dir nur eine Skizze des sehr allgemeinen Bildes anbieten, mit dem wir als links gesinnte Menschen in diese Diskussion mit unseren Mitbürgern eintreten könnten: Der Patriotismus kann bedeuten, dass wir uns verantwortlich gegenüber unserer Gemeinschaft fühlen und uns deswegen verpflichten, im demokratischen Prozess mitzuwirken. Diese Idee kann mit dem Gedanken der Solidarität mit unseren Mitbürgern verbunden werden und uns gegenseitig dazu verpflichten, niemandem in der Armut oder in der Not leben zu lassen und niemandem aufgrund seines Geschlechts, seiner Religion, seiner sexuellen Vorlieben oder seiner Meinungen zu benachteiligen. Vergessen wir es nicht: Diese Ideale sind mit dem Patriotismus, mit der Idee der Gemeinschaft der Citoyens, zur Welt gekommen.

Und die Erfindung eines kollektiven Gedächtnisses kann so gestaltet werden, dass wir Momente wie 1848, 1918 oder 1967, dass wir Denker wie Karl Marx oder Theodor W. Adorno, Dichter wie Bertolt Brecht und Alfred Döblin und Politiker wie Friedrich Ebert, Willy Brandt oder Petra Kelly hervorheben, um mit nur einigen, schnell und ordnungslos gesammelten Chiffren und Namen ein impressionistisches Bild vom Aussehen zu malen, das dieses Land annehmen könnte. Vielleicht kannst Du dieses Bild besser nachvollziehen, wenn ich was aus der Stadt erzähle, wo ich geboren bin: Dort hat Mies van der Rohe 1929, im Rahmen einer Weltausstellung, den Pavillon der Weimarer Republik gebaut und für diesen Pavillon den Stuhl „Barcelona“ entworfen; zwei Werke, die lange Zeit, bis zum Aufkommen der Postmoderne, Standards in der Architektur gesetzt haben und mich immer noch heute, jedes Mal, das ich sie betrachte, als überraschend erscheinen. Auf diese deutsche Geschichte(n) kann man doch stolz sein!

Die oben geschilderten notwendigen Ausgrenzungsmomente der Gemeinschaftsbildung werden Dich aber trotzdem noch nicht in Ruhe gelassen haben. Sie werden heute oft gegen rechtsextremistische Kräfte gewandt. Ausgrenzung kann also als Wehrhaftigkeit gegen denjenigen gestaltet werden, die das friedliche und demokratische Zusammenleben sprengen möchten. Die radikalen Relativisten mögen mich hier kritisieren, aber ich finde es angemessen.

Der Patriotismus kann uns auch dazu führen, stolz auf ein Land zu sein, das Menschen aus anderen Orten der Erde anzieht und versucht, diese Menschen zu integrieren. Eine der schönsten Bilder, die ich in den letzten Tagen gesehen habe, war das von Deutschen türkischer Abstammung, die mit deutschen Flaggen gemeinsam mit den anderen Mitbürgern gefeiert haben. Und der Patriotismus kann uns letztlich dazu helfen, die Verantwortlichkeit unseres Landes in einer globalisierten Welt zu erkennen, wo noch Kriege und Armut herrschen.

Dass der Patriotismus all das bedeutet ist in vielen anderen Ländern völlig normal. Aber dass der Patriotismus das, und nicht Gewalt und Terror bedeutet, ist nicht gesichert. In der Herausforderung, dessen positiven Seiten zu fördern, liegt gerade das radikaldemokratische, nie komplett einzulösende Element von ihm und auch unsere Verantwortlichkeit. Außerdem kann er auch einen konservativen Touch nach der demokratischen Diskussion annehmen, wenn wir die Herstellung eines hegemonialen Selbstbildes des Landes in diesem zentralen Moment, wo dieses Gefühl in Deutschland wieder erwacht, anderen Subgruppen unserer Gesellschaft überlassen. Die WM hat die Chancen eröffnet: Seien wir also kreativ und mischen wir uns in der Erfindung unserer Gemeinschaft ein!

[Bertran studiert seit Langem in Freiburg und hat vor kurzem im Aufsatz Federalisme i Estat plurinacional. Conceptes i mecanismes institucionals per a la organització territorial d’una societat plural des de la radicalitat democràtica (hg.v. von der Stiftung Nous Horitzons, Barcelona 2006) versucht, auch seine katalanischen MitbürgerInnen für eine radikaldemokratische Diskussion über die Inhalte und Grenzen einer Gemeinschaft zu begeistern.]

El Líban, ben a prop a la blogosfera

لبنان - تضامن




Es parla molt de les noves formes de comunicació i les noves comunitats que estan naixent a través de les noves tecnologies de la informació, i els blocs són un dels fenòmens més nous i que més estan contribuint a l'aparició d'un d'aquests móns virtuals "paral•lels", a on es creen noves comunitats que desenvolupen noves formes de comunicació, regides per criteris que van sent creats poc a poc. És la construcció social d'una nova realitat virtual en la època de les noves tecnologies. Però no només són nous els criteris reguladors de la comunicació i les formes, els criteris que serveixen per a crear i comunicar sentits i opinions, sinó també les fronteres d'aquestes comunitats, els àmbits que sorgeixen a la xarxa. Quan vaig decidir obrir un bloc, ho vaig fer expressament en aquesta plataforma de blocat.com perquè volia fomentar el sorgiment d'una presència, una comunitat catalano-parant a la xarxa. Les llengües i les cultures que no siguin presents a internet tindran, tenen ja molts desavantatges.

El més apassionant és, però, que a la xarxa no es reprodueixen només les comunitats existents en el que podem anomenar, per a entendre'ns, la "vida material", sinó que se'n creen de noves, i els límits del que és factible, que regulen la creació d'aquestes comunitats, no coincideixen sempre amb els límits que en regulen la creació al que hem anomenat la "vida material". Molts cops s'ha dit que alguns moviments actuals no es podrien comprendre si no s’haguessin creat, com a mínim en part, dins del marc que ofereix, crea, aquest nou espai de comunicació. En desenvolupar nous àmbits, nous marcs d'una banda i criteris reguladors del discurs propis de l'altra, aquest nou espai no només se suma als que ja teníem, a la plaça del poble, al mercat, als diaris o la ràdio, al Parlament o a les associacions, per anomenar alguns exemples, sinó que crea un nou espai i una nova qualitat comunicativa fins ara desconeguts i que hem d'anar desenvolupant poc a poc.

El que hagi començat a llegir aquest post llegint el títol es preguntarà què caram té a veure tot aquesta excursió teòrica, bastant banal, sobre els blocs i l'internet, amb el que està passant al Líban. Doncs bé, per a la meva percepció del conflicte ha estat molt important. Per a explicar-me, remetré als articles que ha estat publicant la Maruja Torres a El País des de Beirut. La excel•lent periodista era ja abans de l'atac israelià al país amb la voluntat d'explicar, en un principi, com es vivia l'estiu a l'altra punta de la costa mediterrània en un moment en què, després de l'assassinat de'n Hariri pare, després de la retirada siriana i les eleccions, semblava que el renaixement de finals dels anys noranta prenia embranzida i les esperances començaven a ser alguna cosa més que llavors hivernant al magatzem esperant la primavera. Ja llavors, la Maruja Torres explicava com molts detalls de la vida en aquella part del mediterrani li recordaven a la d'aquesta altra banda del mar. Per exemple, com els diaris libanesos varen informar de l'accident de metro a València amb una empatia sorgida de la consciència de que València és una ciutat a la ribera del Mare Nostrum com ho és, per exemple, Beirut; una consciència que genera identificació. I, després de l'inici de l'agressió israeliana, la Maruja Torres es va negar a adoptar el to neutre dels periodistes de guerra que informen fredament sobre les últimes estratègies i les xifres fresques de morts per a seguir-nos parlant d'allò del que ens estava parlant quan l'estiu encara brillava al Beirut renaixent: La gent, la quotidianitat, les seves grans esperances i els seus problemes del dia a dia. Ens parlava de les bombes que queien al sud de la capital libanesa, aquells barris que els estrategs del Ministeri de Defensa de Tel Aviv ens presenten com nius de terroristes de Hizbullah, demostrant la seva gran capacitat per a adaptar en Maquiavel al món del segle XXI a on les batalles es guanyen, com sabem, a la CNN. La periodista ens mantenia desperts entre aquest aixodador temporal propagandista dient-nos, en una frase que em va colpir perquè he crescut al Prat de Llobregat i que miro de reconstruir aquí de memòria: "Imagínense ustedes Bellvitge y San Idelfons en el área metropolitana de Barcelona o Vallecas o la Concepción en Madrid". Amb les paraules de la Maruja Torres aquell estereotip, aquells prejudici que ens intenta vendre la propaganda del Ministeri de Defensa - els prejudicis són la millor metralla a la CNN -, aquells terroristes fanàtics armats fins a les dents i amb un odi antisemita horrible que de ben segur existeixen, deixaven pas als homes i les dones que, com al barri a on vaig créixer, anaven a treballar cada matí, a comprar al mercat, a la seva botiga, als joves que creaven les seves esperances i anaven teixint el seu projecte, els nanos que a l'escola pensaven en anar a jugar al parc a la tarda, i que de sobte s'han trobat un altre cop enmig del malson dels seus anys vuitanta. Enlloc de parlar de grans solucions geopolítiques del problema, la Maruja Torres ens parlava del primer del que cal prendre consciència per a mantenir el cap serè enmig de tant d'odi i de tanta propaganda bèl•lica: De la gent normal que pateix. Una gent normal que, evidentment, també veig en els reportatges a l'altra banda: Aquells joves que ja no s'atreveixen a gaudir de la nit a les carpes dels estius de Tel Aviv, aquells pagesos d'olivers al nord d'Israel que veuen com els Katiushas escombren uns marges que ben bé podrien ser d'aquesta banda del mar.

El més espantós d'aquesta agressió és precisament veure l'altíssim grau de semblances que ens uneix amb aquella gent. I precisament per això he començat a parlar dels blocs en aquest post: Com nosaltres, la gent del Líban renaixent va descobrir aquest nou món que s'està desenvolupant a la xarxa; molta d'aquella gent, sobretot els joves, no només estaven reconstruint el país, recomposant la societat complexa i multiconfessional del Líban, sinó que estava assajant en aquest nou àmbit comunicatiu en el que ara estem. La Maruja Torres ens parlava fa poc, per exemple, del bloc que ha organitzat un moviment de libanesos a la plataforma de Google "blogger.coms. El moviment ha crescut espontàniament per a ajudar als conciutadans desplaçats i refugiats (aquells a qui l'exèrcit israelià, generosament, llença advertències des de l'aire per "salvar-los" de les bombes que pensen llençar, demanant-los que amablement abandonin les seves cases, els seus camps, la terra a on molts han viscut tota la vida i l'únic lloc a on tenen un sostre, per a poder arrasar tot allò, aquell camp de terroristes, tranquilament i sense por d'acabar amb vides civils). L'adreça del bloc és mowatinun.blogspot.com i val la pena fer-hi una ullada. Una altra plataforma que ens envia un bocí viu, latent, de la realitat libanesa, és el "Lebanese Blogger Forum" a l'adreça lebanonheartblogs.blogspot.com. En aquestes plataformes on normalment més que odi, ganes de venjança el fanatisme religiós, confessional i ètnic de la Guerra Civil el que s'expressa és pena pel fet de veure com la normalitat és agredida, s'esfondra en pocs dies com un castell de cartes. Mirant els diaris digitals d’aquesta gent la guerra mostra la seva cara més terrible: Gent com nosaltres, que escriu als seus blocs, i parla del que li passa, el que observa al seu voltant: Fins fa poc exactament com nosaltres aquí, amb el seu dia a dia; ara les bombes i la por. Es esgarrifant.

Evidentment, amb aquesta empatia no se solucionarà el problema, i el fet de mirar la gent que pateix com qui mira per un microscopi no ens pot fer oblidar que també cal mirar pel telescopi per a descobrir el marc geopolític del Pròxim Orient, el marc en el que s'ha de treballar per a aconseguir una solució estable. Però veient la penosa situació dels EE.UU., còmplices passius d'Ehud Olmert a l'hora de mostrar-nos la cara més dolenta d'Israel, que als que ens sentim units amb els jueus i el seu projecte de viure en pau en la terra en la que han somniat tantes generacions ens sona a ofensa vers l'Estat democràtic i de dret que han construït durant els últims seixanta anys; veient la comparsa ridícula de la Unió Europea, incapaç de sortir-se de la correcció política i aprofitar l’ocasió històrica donant un cop de puny a la taula amb una autoritat que seria nova i li aniria tan bé a la Unió; veient la posició ridícula i fanàtica d'un Ahmadinejad que el que voldria veure és més sang per a fer oblidar als que el varen votar massivament que de fet el varen votar per a que els donés feina i benestar i no plans dements; veient una Lliga Àrab desunida i desorientada, com sempre; veient tot aquest panorama, hom pensa que el que els passa a aquests comparses és que de tan mirar pel telescopi (sense saber-lo interpretar gaire bé, tampoc), s'han oblidat de mirar pel microscopi. El que haurien de fer, abans de seure a la taula de negociacions per a demostrar la seva incapacitat vergonyosa, és navegar una mica per la realitat virtual libanesa, fer una ullada als blogs. Potser així recordarien la gent que pateix i aprendrien a mirar pel telescopi mirant pel microscopi.

Fins llavors, per cert, seguiré trobant rient o plorant amb la caricatura que avui publica en Ferreres al Periódico. Un home amb un diari sota el braç que anuncia la passivitat d’Europa és davant d’una guixeta de la UE i una amable secretària li pregunta perquè vol renunciar a la seva ciutadania europea. L’home li respon amb un trist encert: “Pateixo atacs galopants de vergonya”.